Stillen bei Erkrankung der Mutter

Die Stellungnahme der nationalen Stillkommission vom 11.3.20: Der Hauptübertragungsweg von COVID-19 ist die Tröpfcheninfektion, d. h., wenn virushaltige Tröpfchen aus dem Rachenraum oder dem Atmungstrakt beim Niesen, Husten oder Sprechen durch winzige Speichel-Tröpfchen an die Luft gelangen und anschließend von einem anderen Menschen eingeatmet oder aufgenommen werden. In Muttermilch von infizierten Frauen wurden bisher keine Erreger von COVID-19 nachgewiesen, wenn auch die Untersuchungen...

Ein Milch-Stau kann während der gesamten Stillzeit auftreten, er entsteht, wenn die Milch in zu geringer Frequenz oder nicht ausreichend gut getrunken oder gepumpt wird. Stress und Müdigkeit können ebenso dazu beitragen, wie zu starke Milchbildung oder Schwierigkeiten beim Milchspendereflex. Außerdem können auch überhäutete Milchgänge oder verstopfte Milchgänge eine Ursache sein. Es kommt auch vor, dass es mechanische Gründe für einen Milch-Stau gibt (zu enger BH, Trage-Hilfe oder...

Ein Milchbläschen ist ein meist weiß oder gelb überhäutetes Bläschen über einem Milchgang. Meist ist der Milchgang hinter dem Bläschen schmerzhaft, gestaut und auch gerötet. Die Milch in dem gestauten Milchgang kann etwas dickflüssiger sein. Du kannst versuchen, das Milchbläschen zu entfernen, in dem Du vor dem Stillen eine feuchtwarme Kompresse auf die Mamille legst und danach im Vierfüßlerstand stillst. Wenn es so nicht weg geht, kannst Du Deine Hebamme oder eine Stillberaterin...

Stillen kann vor Depressionen schützen. Ausschließliches Stillen kann langfristig vor Depressionen schützen, das haben mehrere Studien ergeben. Der Schutz hängt von der Häufigkeit der Stillmahlzeiten und der Oxytocinausschüttung ab, die nicht nur durch das Saugen des Babys an der Brust ausgelöst wird, sondern auch durch Haut-Hautkontakt. Störend auf die Ausschüttung wirken sich Schmerzen und Stress aus, ebenso wie Interventionen während der Geburt. Wenn du unsicher bist, ob du oder...

Kein Pilz, kein Vasospasmus, keine wunde Mamille? Und trotzdem höllische Schmerzen? Könnte das Mammary Constriction Syndrome sein... Es wurde noch nicht viel zum Mammary Constriction Syndrome geforscht. Hier führt eine Verspannung im M. pectoralis zu einer verminderten Versorgung mit Blut im Bereich der Mamille und der Brust. Das führt zu starken Schmerzen. Um dieses Syndrom zu behandeln braucht es eine erfahrene Physiotherapeutin oder einen Physiotherapeut, die oder der den M. pectoralies...

Wenn du dein Baby korrekt anlegst, kommt es im Normalfall nicht durch zu langes Anlegen, zu wunden Mamillen. Es ist sinnvoll ein Baby immer dann anzulegen, wenn es möchte. Leidest du dennnoch unter wunden Mamillen überprüfe bitte noch einmal folgende Punkte: Deine Anlegetechnik… hat dein Baby den Mund weit offen? Ist genügend Brustgewebe im Mund? Habt ihr es beide wirklich bequem? Kannst du in verschiedenen Positionen stillen? Hat dein Baby evtl. ein zu kurzes Zungen- oder Lippenband?...

Stillen bei Erkrankung der Mutter · 20. Februar 2020
Wann ist eine Brust prall und warum? Wann muss ich etwas dagegen tun und warum? Bedeutet eine weiche Brust, dass ich zu wenig Milch habe?

Stillen bei Erkrankung der Mutter · 22. Oktober 2019
Du stillst und hast Lippenherpes, lies hier, was Du wissen solltest.

Stillen bei Erkrankung der Mutter · 05. Oktober 2019
Hast Du einen dumpfen Schmerz beim Stillen und weißt nicht wieso?

Stillen schützt vor Depression...

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