Was Sie schon immer übers Stillen wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten...

Vor und während der Stillzeit tauchen viele Fragen auf, die ich hier stichwortartig beantworten will...

Wer noch mehr Informationen finden will, schaut auf Instagram vorbei unter @stillenentdecken

 

 


Was darf ich in der Stillzeit essen?

In der Stillzeit empfiehlt sich, wie in der Schwangerschaft, weiterhin eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Rohes Fleisch, Fisch oder Rohmilchprodukte sind wieder erlaubt und es muss ansonsten auf nichts verzichtet werden. Auch Zitrusfrüchte und blähende Lebensmittel sind okay. Trinke ausreichend, aber nicht über Deinen Durst, am besten Wasser oder ungesüßte Getränke. Günstigerweise trinkst Du Deinen Kaffee nach dem Stillen, die meisten Kinder reagieren auf einen maßvollen Kaffeegenuss nicht. Stilltees sind nicht notwendig, sie haben keinen Effekt auf die Milchmenge.

Wie lange dauert die Stillzeit?

Die WHO empfiehlt das ausschließliche Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten, wann eine Mutter ihr Kind abstillen möchte, ist eine individuelle Entscheidung. Jede Stillbeziehung ist ganz individuell.

Welche Medikamente darf ich in der Stillzeit einnehmen?

Wenn es sich in der Stillzeit nicht vermeiden lässt Medikamente einnehmen zu müssen, sollte das immer in Absprache mit einem Arzt oder der Hebamme erfolgen. Es gibt zahlreiche Medikamente die sich mit dem Stillen vereinbaren lassen. Während der Stillzeit kannst Du bei embryotox nachsehen, welche Wirkstoffe eigenommen werden dürfen. Konkrete Fragen können dort nur Ärzte*innen, Apotheker*innen, Hebammen oder Stillberaterinnen stellen. Bei reprotox kannst Du hingegen auch als Stillende selbst, gegen eine Spende, eine Anfrage stellen. Auch hierzu findest Du einen Artikel in meinem blog.


Kann ich weiter stillen, wenn ich schwanger bin?

Bei einer normal verlaufenden, problemlosen Schwangerschaft gibt es keinen Grund abzustillen, Du solltest Dich weiter gesund und ausgewogen ernähren. Dein Körper sorgt dafür, dass die Milch für das ungeborene Kind in passender Menge zur Verfügung steht. Das jüngere Kind hat immer Vorrang an der Brust.

Wann beginne ich mit der Beikost?

In meinem Blog findest Du zu diesem Thema einen ausführlichen Beitrag.

Wann sollte ich abstillen?

Die WHO empfiehlt die Ernährung mit Muttermilch für Säuglinge in den ersten sechs Monaten und darüber hinaus, so lange Mutter und Kind das möchten. Es gibt sehr wenige medizinische Gründe, aus denen abgestillt werden muss. Bevor Du eine vorschnelle Entscheidung triffst, bespreche das mit Deinem Arzt, Deiner Hebamme oder Deiner Still- und Laktationsberaterin IBCLC.


Ab wann schlafen Babys eigentlich durch?

Es ist nicht zu erwarten, dass Babys in den ersten drei Lebensjahren 'durchschlafen', der Schlaf von Kindern unterliegt einem ständigen Wechsel und verändert sich immer wieder, weil Dein Kind und sein Gehirn sich rasant weiterentwickeln. Da braucht es immer wieder Deine/Eure Nähe, um Halt und Geborgenheit zu spüren. Wenn Dich das Thema Babyschlaf genauer interessiert, dann schau mal hier. Zum Thema Babyschlaf findest Du auch bei 1001kindernacht gute Informationen, dieses Konzept ist ganzheitlich und bindungsorientiert ausgerichtet.

Muss ich meine Brust auf die Stillzeit vorbereiten?

Nein, Deine Brust bereitet sich von ganz alleine auf die Stillzeit vor. Während der Schwangerschaft stellst Du wahrscheinlich fest, dass sie etwas wächst und an pigmentierten Stellen etwas dunkler wird. Wasche sie möglichst mit klarem Wasser, um das Fett, das auch Deine persönlichen Duftstoffe enthält, die Mamille (=Brustwarze) geschmeidig hält und sich dort von alleine bildet, nicht abzuwaschen.

Muss ich einen Abstand von zwei Stunden zwischen den Stillmahlzeiten einhalten?

Nein. Beim Stillen ist kein Mindestabstand nötig, Dein Baby darf trinken, wann immer es möchte. Muttermilch ist sehr leicht verdaulich und bereitet dem Baby keine Bauchschmerzen, wenn es richtig angelegt ist und beim Trinken keine Luft schluckt.

Bitte beachte, dass man einmal aufgewärmte Muttermilch (oder auch PRE-Nahrung) nicht wieder aufwärmen darf, diese verursacht manchmal Bauschmerzen, da sie verkeimen kann und die Eiweiße verändert sind.


Muss ein Baby immer beide Seiten trinken?

Nein, muss es nicht. Manche Babys trinken gerne an beiden Seiten, manche nur an einer Seite und später bei der nächsten Mahlzeit dann an der anderen Seite. Manche machen es mal  so und dann wieder anders. Stillen nach Bedarf, heißt, Du bietest Deinem Kind die Brust an, wenn es Hungerzeichen zeigt, und es darf trinken, bis es von alleine, satt aufhört.

Muss ich selbst viel trinken, um genügend Milch zu haben?

Die Milchmenge reguliert sich nicht darüber wie viel oder was Du trinkst, sondern wie oft und wie effektiv Dein Baby an Deiner Brust trinkt. Es reicht völlig aus, wenn Du Dich nach Deinem Durstgefühlt richtest. Du kannst weder mit Stilltee noch mit Malzbier oder anderen 'Geheimtipp-Getränken' mehr Milch produzieren. Du verzichtest am besten auf Pfefferminz- und Salbeitee, da sie abstillend wirken.

Ist es normal, wenn das Stillen weh tut?

Nein, das Stillen sollte Dir keine Schmerzen bereiten. Am Anfang der Stillzeit kann es gut möglich sein, dass Deine Mamillen gereizt sind oder Du ein Prickeln oder Ziehen verspürst. Wenn Du aber Schmerzen hast, die nicht weggehen, benötigst Du Hilfe. Frage bitte Deine Hebamme, ob sie Dir beim Stillen helfen kann, und wenn ihr keine Lösung findest, dann melde Dich, damit wir einen Termin ausmachen können hier oder bei einer Kollegin. Du kannst Dir auch Unterstützung bei einer Stillgruppe der La Leche Liga oder der AfS holen, diese bieten ehrenamtliche Stillberatung an.


Wie und wann pumpe ich Milch ab?

Wann und wie Du Milch abpumpst hängt davon ab, warum Du Milch abpumpen möchtest.

  • Wenn Du nach ein paar Wochen (ca. 6-8), in denen das Stillen gut etabliert ist, einen Termin hast, an dem Du Dein Kind z.B. bei Deinem Partner oder Deiner Partnerin lassen möchtest, damit es in der Zeit ein 'Fläschchen' erhalten kann: Dann pumpst Du am besten immer wieder kurz ab, wenn Dein Kind eine Weile nicht getrunken hat, aber auch wahrscheinlich nicht sofort wieder Hunger hat und sammelst die Milch, bis Du die passende Menge beisammen hast...
  • Wenn Du Deine Milchmenge erhöhen möchtest oder auch, wenn Dein Kind noch nicht ausreichend lange und kräftig saugt, pumpst Du am besten direkt nach dem Stillen noch einmal zusätzlich ab.
  • Wenn Du einen Milchstau hast, d.h. eine rote, warme Stelle an der Brust, die Dein Kind nicht gut entleert hat, pumpst Du diese Brust gezielt ab, indem Du sie vor dem Pumpen wärmst und nach dem Pumpen kühlst, damit diese gestaute Stelle gut entleert wird. Beachte hierbei, Dein Kind entleert die Brust oft effektiver, sodass Du darauf achten solltest es so anzulegen, dass der Unterkiefer Deines Kindes an der gestauten Stelle liegt, dann massiert es Dir diese Stelle gut aus.
  • Falls Du unsicher bist, melde Dich bei Deiner Hebamme oder einer Stillberaterin, damit Du Deine Frage klären kannst.

Habe ich eine postpartale Depression, oder ist das noch ein Baby-blues?

Wenn Du Dir nicht sicher bist, oder Dich mehr über dieses wichtige Thema informieren möchtest, empfehle ich Dir die Seite von Schatten&Licht e.V. Du findest dort auch zwei Bögen zur Selbsteinschätung, die Dir vielleicht weiterhelfen.

Zögere nicht Dir Hilfe zu holen, wenn Du unsicher bist. Von postpartalen Depressionen sind mehr Mütter (und auch Väter!) betroffen, als Du vielleicht denkst.

Wo finde ich Hilfe in meiner Nähe, wenn das Stillen noch nicht gut gelingt?

Zunächst spreche die Fragen bei Deiner Hebamme an. Wenn ihr keine Lösung für Dein Problem findet, dann findest Du Hilfe:

  • bei ehrenamtlichen Stillberaterinnen, z.B. von der AfS oder La Leche Liga. Diese bieten oft telefonische Beratung oder Beratung per email an. Außerdem bieten sie auch Stillgruppen an, in denen Du Dich mit anderen Müttern austauschen kannst.
  • Du kannst auch im Stilllexikon, das auch ansonsten zahlreiche Artikel zum Stillen beinhaltet, nach einer Beraterin suchen
  • bei Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC
  • oder Du suchst Rat bei einer Stillbegleiterin
  • in einigen Städten findest Du in der dortigen Klinik möglicherweise eine Stillambulanz

Muss ich während der Stillzeit mehr essen?

Dein Mehrbedarf an Kalorien liegt etwa bei 200 bis 500 Kalorien. Der Körper der Stillenden ist darauf eingerichtet, dass wenn sie an einem Tag etwas zu wenig isst, der Körper zunächst die Fettreserven abbaut, die Milchbildung wird dadurch zunächst nicht beeinflusst.

Bekommt man vom Stillen hängende Brüste?

Die Brust verändert ihre Form bereits in der Schwangerschaft, da in dieser Zeit das Brustdrüsengewebe wächst, um sich auf die Stillzeit vorzubereiten. Den größten Einfluss auf das Aussehen der Brust haben neben der Schwangerschaft, das Alter und die Bindegewebsstruktur der Frau. Es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis sich das Drüsengewebe nach der Stillzeit zurück gebildet hat.


Einschlafen an der Brust, ist das okay?

Die Natur hat es klugerweise so eingerichtet, dass Mutter und Kind beim Stillen durch die ausgeschütteten Hormone schläfrig werden. So lange es Dir und Deinem Kind gut damit geht, darf es an der Brust einschlafen. Das Beruhigungssaugen an der Brust ist für die Entwicklung der Mundmuskulatur und die Kiefer- und Zahnstellung viel günstiger als das Saugen an einem Beruhigungssauger. Wenn du verunsichert ist, ob es okay ist, Dein Kind in den Schlaf zu Stillen, hole Dir Rückendeckung bei einer Stillberaterin, in einer Stillgruppe oder bei einer Schlafberaterin, z.B. von 1001kindernacht.

Kann man sich eine elektrische Milchpumpe vorher verschreiben lassen?

Eine elektrische Milchpumpe wird Dir vom Arzt/ von der Ärztin in der Klinik verordnet, wenn Schwierigkeiten bei der Milchbildung auftauchen, oder Dein Baby Probleme hat beim Trinken. Deine Krankenkasse übernimmt dann die Kosten für die Leihgebühr in der Apotheke. Wenn Du schon entlassen bist, kann Dein/e Gynäkologe/in oder Dein/e Kinderarzt/ärztin eine Pumpe verordnen, je nachdem, ob die Schwierigkeiten mehr auf Deiner Seite oder auf der Seite Deines Kindes liegen.

Falls Du überlegst Dir privat eine anzuschaffen, warte bist Du weißt, ob Du sie wirklich benötigst. Falls Du wieder mit der Arbeit loslegen willst und Dein Kind noch jünger als 6 Monate ist, macht es Sinn, bevor Du die Arbeit wieder aufnimmst eine elektrische, tragbare Pumpe anzuschaffen, damit Du schon mal Vorrat anlegen kannst und dann in der Arbeit pumpen kannst.


Darf/kann der Vater oder die Partnerin auch mal mit der Flasche füttern?

Damit sich das Stillen und die Milchmenge gut einspielen ist es sinnvoll die ersten Wochen abzuwarten, bis das Stillen gut, schmerzfrei und bequem klappt und Dein Baby gut gedeiht. Dann ist es möglich, dass jemand anderes Deinem Baby abgepumpte Muttermilch aus einer Flasche gibt, wenn ihr das wünscht, oder es notwendig ist (z.B. wenn Du wieder Arbeiten gehst, oder einen Termin hast, den Du ohne Kind wahrnehmen möchtest).

Beachtet dabei, dass ihr beim Flaschegeben das Stillen nachahmt, d.h. die Seiten wechseln, auf Körper- und Blickkontakt achten, aufhören, wenn das Baby satt ist. Auch eine Flaschenmahlzeit sollte ca. 20 min. oder auch länger dauern und nicht ohne Pausen sein, in denen ihr mit dem Baby sprecht, und im Kontakt seid.

Was tun, wenn die Milch nicht fließt?

Damit die Milch fließt brauchst Du eine Ausschüttung des Hormons 'Oxytocin', das nur dann ausgeschüttet wird, wenn Du entspannt bist und keine Schmerzen hast. Es bewirkt, dass sich die Muskulatur um Deine Milchbläschen herum kontrahiert und somit Milch in die Milchgänge gelangt, der sog. Milchspendereflex.

Wenn Du also Schmerzen hast, eine schwere Geburt erlebt hast oder viel Trubel um Dich herum ist, ist es kein Wunder, wenn das feine Spiel der Hormone ins Schleudern gerät. Sorge also dafür, dass es ruhig um Dich herum ist, hole Dir Hilfe, wenn das Stillen Schmerzen (hier) bereitet oder wenn Dich die Geburt emotional verstört (hier) hat, damit Du einen Weg findest entspannt zu stillen. Auf den Seiten der La Leche Liga findest Du zahlreiche PDFs, auf denen Du noch weitere Tipps erhälst, wie Du erkennen kannst, ob Du genug Milch hast und wie Du Deine Milchmenge anregen kannst.


Wo finde ich Informationen zu Anlegepositionen?

Du findest sehr gute Merkblätter von der La Leche Liga zu den verschiedenen Themen rund um das Stillen, auch zu den Anlegepositionen.

Was ist eigentlich Kolostrum?

Kolostrum ist die Milch, die Deine Brust schon während der Schwangerschaft für Dein Baby bildet. Das Kolostrum sollte die erste Nahrung Deines Babys sein, da sie den Darm optimal besiedelt und perfekt auf die Bedürfnisses Deines Kindes abgestimmt ist. Innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt, wird Dein Baby, wenn es nicht getört wird, an Deiner Brust saugen wollen und sich diese erste, wertvolle Nahrung abholen. Hier kannst Du Dir anhören, was es über das Kolostrum alles zu wissen gibt...


Ist Stilltee sinnvoll oder sogar gefährlich?

Stilltee fördert zunächst einmal nicht die Milchmenge. Du solltest ausreichend aber nicht zu viel Trinken, es ist nicht sinnvoll bestimmte Tees zu trinken. Fencheltee steht zudem im Verdacht gesundheitschädlich sein zu können (BFR). Salbei-oder Minzetee können die Milchmenge etwas reduzieren.

Zu diesem Thema findest Du einen ausführlichen Beitrag in meinem Blog.

Wirken Salbei und Pfefferminze wirklich abstillend?

Immer wird die Milchmenge über die Nachfrage bestimmt, d.h. die Milchmenge lässt sich durch häufigeres Saugen oder Pumpen erhöhen und umgekehrt, weniger und kürzeres Anlegen reduziert die Milchmenge. Es gibt noch ein paar andere Faktoren, die die Milchmenge beeinflussen (Hormone, Anlegetechnik...). Wenn Du diesbezüglich Fragen hast, melde Dich für einen Termin bei mir. Salbei und Minze wirken zwar nicht abstillend, d.h. zum Abstillen muss vorallem die Nachfrage reduziert werden, aber sie reduzieren die Milchmenge etwas, nicht viel, aber so viel, dass man diese Kräuter bei 'zu wenig Milch' besser nicht verzehrt oder als Tee trinkt und umgekehrt, bei 'zu viel' Milch ruhig zugreifen darf.


Muss ein Baby in den heißen Sommermonaten zusätzlich Wasser trinken?

Nein, muss es nicht. In den ersten 6 Lebensmonaten soll es nichts anderes erhalten, außer Muttermilch, bzw. wenn das nicht möglich ist, oder nicht gewünscht wird, PRE-Nahrung. Immer nach Bedarf, d.h. Dein Baby wird in den Sommermonaten öfter und kürzer an die Brust oder die Flasche wollen, wenn es 'nur' Durst, aber keinen großen Hunger hat. Wenn ihr dann mit der Beikost gestartet seid, dann kannst Du Deinem Kind Wasser aus einem stabilen Glas anbieten.

Alkohol in der Stillzeit?

Nachdem in der Schwangerschaft von Alkohol gänzlich abzuraten ist, stellt sich die Frage in der Stillzeit nochmal.

Hierbei ist zu bedenken, dass Alkohol gernerell nicht gesund ist und auch in der Stillzeit, wenn möglich umgangen werden sollte. Der Alkohol taucht in der Muttermilch genauso wieder auf wie im Blut und wird dort auch wieder abgebaut, sodass es keinen Sinn macht, Milch nach dem Genuss von Alkohol abzupumpen. Man sollte darauf achten, dass der Abstand zwischen der Stillmahlzeit und dem Konsum möglichst lange ist. D. h., wenn man ein Glas Sekt oder Wein trinken möchte, sollte man davor Stillen und dann eine möglichst lange Pause einhalten. Außerdem gibt es verschiedene Faktoren, die es zu bedenken gibt. Wie z.B.: wie schnell wird getrunken, was wird getrunken, wie viel wird getrunken, wird dazu etwas gegessen...

Mehr Informationen findet man dazu auf Instagram bei @happy_baby_no_alcohol oder unter www.happy-baby-no-alcohol.de


Fördert Malzbier die Milchbildung?

Malzbier fördert nicht die Milchbildung, es enthält viele Kalorien und wenn es Dir schmeckt kannst Du es in der Stillzeit natürlich trinken. Aber es hat keinen Nutzen, um die Milchmenge zu erhöhen.

Wie kann ich als Vater/Partner/Partnerin die Mutter beim Stillen unterstützen?

Als Vater/Partner/Partnerin übernimmst Du eine ganz wichtige Rolle und kannst das Stillen vor allem dadurch unterstützen, dass Du der Mutter den Rücken freihälst, den Haushalt erledigst, Besucherströme abfängst, das Telefon ausschaltest und fragst was sie genau braucht. Eine kleine Rücken- oder Fußmassage fördert die Oxytocin-Ausschüttung und somit den Milchspendereflex. Nehmt euch Zeit zusammen mit eurem Baby zu Kuscheln und übernehme gerne das Herumtragen, Wickeln und Versorgen eures Babys. Finde Deine eigene Art mit deinem Baby umzugehen und genieße es im Körperkontakt, lass es nackt auf dir liegen. Nimm den Stillwunsch (wenn sie diesen hat) der Mutter ernst und frage sie, was sie braucht um stillen zu können. Verteidige die Mutter im Krankenhaus und auch zuhause wie ein Löwe und hole Hilfe, wenn das Stillen nicht angenehm für alle ist! Lasst nicht locker bis es für euch richtig gut passt. Nehmt eure Beziehung ernst und redet offen über Gefühle, auch über die unsicheren, ängstlichen, unvertrauten und die glücklichen.


Wo finde ich noch mehr Infos?

Schau Dich mal auf meinem Blog um, dort findest Du noch mehr zahlreiche Informationen zu verschiedenen Themen rund ums Stillen.

Gibt es 3-Monats-Koliken wirklich?

Dazu haben Kerstin Magens (eine Kollegin und Freundin von mir aus Köln) ein extra Video für Dich gemacht:


...schau immer mal wieder vorbei, es entstehen hier immer neue Beiträge...