Baby nach dem Stillen wiegen, macht das Sinn?

Das Wiegen vor und nach dem Stillen wird oft erwogen, wenn ein Kind nicht ausreichend gut zunimmt. Erfahrungsgemäß erzeugt das viel Stress und die Aussagekraft dieser Wiegeproben ist zudem fragwürdig. Babys trinken zu unterschiedlichen Zeiten ganz unterschiedlich viel. Daher ist es wesentlich sinnvoller das 24-Stunden-Windelgewicht zu erfassen, damit ein realistischer Wert herauskommt. Natürlich nur, wenn Dein Kind nicht gut gedeiht. Bei einem Kind, das gut gedeiht ist das völlig überflüssig.

 

Hierzu gehst Du wie folgt vor:

 

Wiege 20 Windeln der Sorte, die Du aktuell verwendest, dann teile den Wert durch 20, um das durchschnittliche Gewicht einer Windel zu erhalten. Sammle alle Windeln die in einem Zeitraum von 24 Std. anfallen und wiege sie. Ziehe vom Ergebnis das Gewicht von gleich viel leeren Windeln ab, so erhältst Du den Windelinhalt von 24 Std. 

Auf diese Weise findest Du heraus, wie viel Dein Kind in 24 Std. trinkt, falls Du zufüttern solltest, ziehst Du die Menge der PRE-Nahrung ab, die Du zugefüttert hast, somit erhältst Du die Menge an Muttermilch, die Dein Kind an Deiner Brust getrunken hat.

 

Wenn Du unsicher bist, ob Dein Kind gut zunimmt, frage bitte Deine Hebamme, Deinen Arzt/Deine Ärztin, oder auch eine Still- und Laktationsberaterin.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0