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Milchproduktion

Was kurbelt die Milchproduktion an? 

Während der Stillzeit wird in den Drüsenzellen Milch gebildet. Um die Milchbildung anzuregen muss man folgendes wissen:

Die Milchproduktion hängt vorallem vom Füllungsgrad der Brüste ab. Je voller, praller eine Brust ist, desto weniger Milch wird gebildet. Und umgekehrt. An einer leeren Brust wird am schnellsten wieder neue Milch nachgebildet. Abhängig von der Speicherkapazität jeder Frau ist die maximale Füllmenge (die Milch sammelt sich in den Alveolen) unterschiedlich, da jede Frau unterschiedlich viel Brustdrüsengewebe hat. 

Die in den Alveolen der Brust gespeicherte Milch erhält das Baby beim Stillen mit mehreren Milchspendereflexen, üblicherweise sind es drei bis vier oder noch mehr. Während der Stillmahlzeit wird dann Milch nachproduziert. 

Der erste Milchspendereflex (MSR) bringt am meisten Milch, du hast etwas 4-5 MSR pro Stillmahlzeit. Daher macht das Wechselstillen (mehrmals von einer Seite auf die andere wechseln) und häufiges Stillen viel Sinn, wenn die Milchproduktion angekurbelt werden soll. Auch häufiges Pumpen macht mehr Sinn, als längeres Pumpen. Hole dir Unterstützung, wenn die Milchproduktion noch nicht optimal ist, damit du gemeinsam mit deiner Stillberaterin alle anderen Gründe bedenken kannst! 

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